Warum Ölreinigung bei Problemhaut helfen kann

Hoffentlich sitzt du gerade – denn was als Nächstes kommt, könnte dich umhauen. Wenn du dich noch nicht besonders viel mit Hautpflege beschäftigt hast, gehörst du wahrscheinlich zu den Menschen, die ihr Gesicht jeden Tag mit Wasser und Seife reinigen. Doch wusstest du, dass sowohl Seife als auch heißes Wasser die Gesundheit deiner Haut zerstören können? Richtig gehört! Viele Menschen glauben immer noch, dass man Hautunreinheiten am besten mit viel Seife weg wäscht. Leider ist das genau das Gegenteil der Fall: Seifenreinigung führt oft zu noch mehr Unreinheiten. Aus diesem Grund werden Hautreiniger ohne Seife inzwischen immer beliebter. Eine populäre Alternative zu Seife ist die Ölreinigung. Für viele Menschen mit Problemhaut birgt sie den lang ersehnten Schlüssel zu reiner und gesunder und Haut.

Seife und heißes Wasser sind schlecht für deine Haut

Ja, das hast du richtig gelesen. Seife und sogar Wasser können richtig schlecht für deine Haut sein. Denn sie entziehen deinem Gesicht natürliche ätherische Öle und Feuchtigkeit. Die Schutzbarriere der Haut wird durchbrochen, sodass freie Radikale und Giftstoffe in die Poren gelangen und Hautprobleme wie Pickel und Mitesser verschlimmert werden. Wasser und Seife zerstören also das natürliche Schutzmittel deiner Haut vor Unreinheiten. Vielleicht hast du selbst schon bemerkt, dass deine Haut an Glanz verliert, wenn du sie mit heißem Wasser wäschst. Das ist genau der Effekt, den du für eine gesunde Haut vermeiden solltest! Denn das “schmutzige” kleine Geheimnis für klare Haut ist nicht Wasser, sondern Öl.

Wie Ölreiniger ihre Magie entfalten

Lass uns zunächst einmal anschauen, wie Ölreiniger funktionieren. Ölreiniger arbeiten nach dem Prinzip "Plus und Plus ergibt Minus". Das Öl des Ölreinigers spaltet die Öle deiner Gesichtshaut auf, und lässt dabei nur die gesunden Öle auf der Haut zurück. So hält die Ölreinigung dein Gesicht tiefenrein und gesund und beendet den Teufelskreis aus ausgetrockneter Haut und öliger Pickelausbrüche. 

Das Öl entfernt Unreinheiten und Schadstoffe aus deiner Haut, ohne sie auszutrocknen, wie es bei Seifen der Fall ist. Ölreiniger bringen gestresste Haut also wieder ins Gleichgewicht.

Die Übergangszeit

Wenn du mit der Ölreinigung anfangen möchtest, solltest du zunächst ein sanftes Reinigungsmittel auf Ölbasis ausprobieren. Im Idealfall entfernt der Ölreiniger Schmutz, Make-up und Unreinheiten, ohne die natürlichen Öle der Haut anzugreifen, was zu weiteren Ausbrüchen führen kann. Wenn du nicht sicher bist, welche Art von Ölreiniger für dich in Frage kommt, empfehlen wir unseren Wohltuenden Baobab Reinigungsbalsam oder unseren Belebenden Sanddorn Reinigungsbalsam.

Wenn du das erste Mal mit der Ölreinigung beginnst, kann es sein, dass sich dein Gesicht nach der Reinigung nicht ganz sauber anfühlt. Stattdessen kann es dir deine Haut nach den ersten paar Anwendungen fettig und stumpf vorkommen. Ein “fettiges” Gesicht nach den ersten Anwendungen ist ein Zeichen dafür, dass sich deine Haut erst wieder ausgleichen muss. Jetzt, wo sie nicht mehr gegen die Trockenheit von Wasser und Seife ankämpfen muss, und zudem vielleicht damit beschäftigt ist, abgestorbene Hautzellen abzutransportieren, kann deine Haut leicht rückfetten. Wenn du es durch diese Übergangsphase schaffst, wird sie sich aber schnell an die Ölreinigung gewöhnen. Wenn du dir immer noch Sorgen machst, dass ein Ölreiniger deine Haut nicht gründlich genug reinigt, kannst du auf mizellares Ölreinigungswasser oder auf einen noch leichteren Ölreiniger umsteigen, um das Gefühl von Sauberkeit wiederzuerlangen.

Es mag kontraintuitiv erscheinen, dein Gesicht mit Öl zu reinigen, aber es funktioniert wirklich. Wenn deine Haut also Probleme macht, versuche es einfach mal eine Weile ohne Wasser und Seife und probiere eine Ölreinigung aus.

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